Zwei Jahre „Rotsinn“

Seit zwei Jahren gibt es Rotsinn, das ideengeschichtliche Blog eines Laiendominikaners.

Etwas Statistik:

In zwei Jahren erschienen 60 Blogeinträge, der erste davon am 14. April 2012 unter dem emphatischen Titel Anfänge.

Derzeit haben 49 Personen den Blog abonniert, die Tendenz ist (leicht) steigend.

Im Durchschnitt erhält Rotsinn 12 bis 14 Klicks am Tag. Gelegentlich sind es deutlich mehr – eine dreistellige Klickzahl erreichte ich aber nur an ein oder zwei Tagen in den vergangenen zwei Jahren – des Öfteren sind es aber auch wesentlich weniger. Insgesamt erhielt Rotsinn bis heute 8140 Klicks.

Der bei weitem beliebteste Eintrag handelt vom kontemplativen Leben, der vita contemplativa und wurde im Oktober 2012 veröffentlicht. Dieser Beitrag wurde seit seiner Veröffentlichung 980 Mal angeklickt.

Die meisten Leserinnen und Leser des Blogs kommen aus Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern, was bei einem deutschsprachigen Blog wohl unvermeidlich ist. Aus Deutschland gab es etwas mehr als 6000 Zugriffe, aus Österreich 230, aus der Schweiz 200. Andere Länder sind aber auch gut vertreten: USA 400 Zugriffe, Großbritannien 210, Australien 130. Stolz bin ich auf die Klicks aus dezidiert nicht westlichen Ländern: Taiwan 48, Brasilien 14, Indien 11, Ghana 3, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Es war in der Vergangenheit nicht immer einfach, motiviert zu bleiben beim Nachforschen und Schreiben. Die Arbeit an einem einzelnen Blogeintrag kostet Zeit. Ich versuche auf Schnellschüsse zu verzichten. Nicht die Tagesaktualität, sondern die – zugegebenermaßen subjektive – ideengeschichtliche Fundiertheit ist für eine Veröffentlichung bestimmend. Auch ist das Echo auf die Beiträge sehr unterschiedlich, mitunter auch enttäuschend. Das ist bei der Fülle an Angeboten im Netz aber nicht erstaunlich. In all dieser Vielfalt herrscht nämlich auch viel Einsamkeit, wie es Hans Ulrich Gumbrecht vor kurzem in der FAZ formulierte.

Rotsinn hat sich der Suche nach Wahrheit auf dem Gebiet der Ideengeschichte verschrieben. Diesem Anspruch möchte ich auch weiterhin treu bleiben, mit Ernsthaftigkeit, vor allem aber auch mit einem gehörigen Schuss (Selbst-) Ironie. Ein Mitdominikaner drückte es einmal so aus: „Nothing can really be said plonkingly, truth can only be conveyed ironically …“ (Herbert McCabe OP, God Matters 176).

 

 

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